Philipp Müller

Philipp Müller

Biography


Wie hat das alles angefangen?

Als Kind hatte ich so eine Ritsch-Ratsch-Analoge, die Bilder hab ich (leider) mal weggeworfen. An ein Foto aus dieser Kamera erinnere ich mich noch ganz gut. Das dürfte '98 in Paris auf der Durchreise zu Eurodisney gewesen sein, ein paar BMX Fahrer in einer Seitengasse, das ist das erste Foto meines Lebens an das ich mich erinnere. Richtig angefixt von der Idee Bilder sofort auf dem Display zu sehen und damit auch angefixt von der Fotografie an sich war ich ein paar Jahre später. Eine Verwandte hatte einen GameBoy Color, mit ner Art Objektiv/Kamera Aufbau (aus heutiger Sicht eher eine Webcam) und den ließ sie bei mir liegen und ich fing an zu knipsen ohne Ende, bis sie ihn wieder haben wollte. Ich denke das war das Schlüsselerlebnis. 2003 (ab da hab ich datierte Fotos) mit der zwangsenteigneten Kompakten Digiknipse meiner Eltern gings dann zu Partys und so, da war ich 15. Irgendwann (dürfte so 2005 gewesen sein) gab es dann eine Sony DSC-H1 und sofort allerlei Kram dazu. Von da an probierte ich sofort alles aus was es im Internet dazu zu lesen gab und las sämtliche Bücher dazu. Irgendwann wollte ich selber über Fokus und Blende bestimmen und fing an mit DSLRs zu liebäugeln. Und dann kam die Chance eine gebrauchte Nikon D50 zu bekommen, der schlechteste Deal meines Lebens. Liebe macht halt blind. Und so fotografierte ich nun bis Ende 2008 als ich mir eine D90 leistete und rund zwei Jahre damit fotografierte. In der Zwischenzeit gab es noch die ein oder andere Analoge, die ich viel zu selten ausführe. Mitte 2013 ist mir die D90 mit all den angesammelten Linsen zu schwer bzw. unhandlich und die neuen Spiegellosen sympathisch geworden. Also alles viel zu billig verkauft und eine Fuji X-E1 gekauft, mehr sexy ist kaum möglich. Es war einfach Liebe auf den ersten Klick.


Warum 'kayenwhy'?
Ganz einfach, mein Spitzname war und ist in manchen Kreisen Kenny. Nun fand ich Kenny aber recht langweilig und fand es als Typografie/Graffiti Fan eher nervig Doppelbuchstaben zu zeichnen. Also habe ich es abgekürzt auf KNY. Mir war aber ziemlich schnell klar, dass viele das genauso aussprechen werden wie es da steht. Um das zu vermeiden, hab ich es wieder in eine lange, lautsprachliche Form gepackt, die sich, wie ich finde, ausgesprochen gut in einer Linie schreiben lässt.

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